
Moritz Bernabei ist im Technischen Hilfswerk groß geworden, war in der THW-Jugend aktiv und ist nach einem beruflichen Wechsel beim Münchner Roten Kreuz gelandet. Was für ein Glück für uns! Und bestimmt auch für ihn ;-).
Am 08. Mai 2020 war der internationale Weltrotkreuz- und Weltrothalbmondtag. Normalerweise finden an diesem Tag weltweit Aktionen statt. Auch hierzulande wird sonst vielerorts ehrenamtliches und hauptberufliches Engagement besonders sichtbar gemacht. Dieses Jahr war durch die Coronavirus-Pandemie fast alles anders und viele Veranstaltungen konnten nicht stattfinden. Als kleiner Ersatz fand am Freitag, den 08. Mai 2020, die erste Livesendung von »7 Gute Gründe« statt. Die Hörer:innen waren herzlich eingeladen, nicht live nur zuzuhören, sondern auch anzurufen und mit mir in der Sendung zu sprechen und zu diskutieren. Wir beschäftigten uns unter anderem mit folgenden Fragen: Was treibt euch gerade um? Wie hat sich euer Alltag in der Familie, im Beruf und im Ehrenamt verändert? Welche Aufgaben könnt ihr derzeit im Roten Kreuz nicht wahrnehmen? Gibt es Aufgaben, die neu dazugekommen? Sieben Hörer:innen haben sich getraut und angerufen. Es ging unter anderem um digitale Innovationen, das 100-jährige Jubiläum der Bergwacht Bayern, die Corona Kids, den Umgang des Jugendrotkreuzes mit der Situation, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit, das Wahljahr 2021 im Bayerischen Roten Kreuz, Verantwortung und natürlich um den internationalen Weltrotkreuz- und Weltrothalbmontag.
Das Technische Hilfswerk (THW) ist die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes und somit - anders als das Rote Kreuz - eine staatliche Organisation (Die THW-Jugend hingegen ist ein eingetragener Verein). Dennoch ähneln sich beide Institutionen in einigen Punkten, unter anderem: Zusammenwirken von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Helfer*innen bzw. Mitarbeiter*innen, Einsätze im Inland und Ausland und dem Zivil- und Katastrophenschutz. Moritz Bernabei ist in beiden Welten zu Hause. Deswegen spreche ich mit ihm nicht nur über Jugendarbeit, Aufbau und Struktur, die Unterschiede, die Gemeinsamkeiten und Probleme der beiden Organisationen, sondern auch darüber, was sie voneinander lernen können. Außerdem reden wir über das Jugendrotkreuz, die Unterschiede für Rotkreuz- bzw. THW-Helfer*innen bei der Helfergleichstellung, die Zukunftsprozesse im Roten Kreuz, wie es ist, wenn man im Roten Kreuz bei null anfängt und die Vereinbarkeit von Privatleben, Beruf und Ehrenamt.