
7 Gute Gründe ist der Podcast von und für Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler und für alle, die mehr über diese spannende Organisation erfahren wollen. Wir sprechen mit und über Menschen, die sich im Roten Kreuz ehrenamtlich, freiwillig und beruflich engagieren und widmen uns ihren vielfältigen Aufgaben. Wir entdecken faszinierende Geschichten, erzählen sie und beleuchten Themen, die sich rund um das Rote Kreuz drehen.

In dieser Folge von 7 Gute Gründe besuchen wir das Rotkreuzmuseum Vogelsang im Nationalpark Eifel und sprechen mit dessen Leiter Rolf Zimmermann. Rolf blickt auf ein langes Rotkreuzleben in Haupt- und Ehrenamt zurück und erzählt, wie er den Weg in die Museumsarbeit gefunden hat. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum ausgerechnet der geschichtsträchtige Ort Vogelsang IP – einst Kaderschmiede der Nationalsozialisten, später britische und belgische Kaserne und heute Internationaler Platz für Toleranz und Vielfalt – ein so besonderer Standort für ein Rotkreuzmuseum ist. Rolf berichtet über die Verantwortung, die mit diesem Ort verbunden ist, die Möglichkeiten, die er bietet, und über die Nachbarschaften und Synergien, die sich dort entwickelt haben. Natürlich werfen wir auch einen Blick ins Museum: Für wen ist die Ausstellung gedacht, was sind ihre Schwerpunkte, welche besonderen Exponate gibt es zu entdecken – und warum lohnt es sich, regelmäßig wiederzukommen? Rolf gibt Einblicke in die Sammlung, erzählt von bewegenden Momenten im Museumsalltag und erklärt, welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt. Zum Schluss sprechen wir über die Zukunft des Rotkreuzmuseums Vogelsang – und darüber, wer das Werk von Rolf einmal fortführen könnte. weiterlesen

Martin liest »Ein grausames Recht?« von Raphael Schäfer: »Die Bezeichnung “humanitäres Völkerrecht” sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich auch um ein nachgiebiges Instrument handelt. Es akzeptiert und autorisiert in gewissen Grenzen die Tötung von Menschen. Dies zeigt sich in der Geschichte ebenso wie in der Gegenwart.« Anlässlich eines Doppeljubiläums der Genfer Konventionen im August 2024 erschien der zitierte bzw. vorgelesene Text in der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) in der Ausgabe »Genfer Konventionen« (74. Jahrgang, Ausgabe 30-32/2024), herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Text steht unter der Creative Commons Lizenz und darf unter Nennung der Herausgeberin und der jeweiligen Autor:innen zu nichtkommerziellen Zwecken weiterverbreitet werden. weiterlesen

Gabriel liest »Vom Roten Kreuz bis zum Roten Kristall. Zur Rolle der Hilfsorganisationen in der Geschichte der Genfer Konventionen« von Stefan Schomann: »Genfer Konvention und Rotes Kreuz sind untrennbar miteinander verbunden. Die Kluft zwischen dem Idealismus der Gründer und der militärischen Realität wurde jedoch schon früh offenbar. Diese Widersprüche zeigten sich auch in Kontroversen über das Schutzzeichen.« Anlässlich eines Doppeljubiläums der Genfer Konventionen im August 2024 erschien der zitierte bzw. vorgelesene Text in der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) in der Ausgabe »Genfer Konventionen« (74. Jahrgang, Ausgabe 30-32/2024), herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Text steht unter der Creative Commons Lizenz und darf unter Nennung der Herausgeberin und der jeweiligen Autor:innen zu nichtkommerziellen Zwecken weiterverbreitet werden. weiterlesen

Martin liest »Kriege erfahren, Kriegsgewalt eindämmen. Die Genfer Konventionen im historischen Kontext« von Jörn Leonhard: »Die Versuche, verbindliche Normen für die humane Behandlung von Verwundeten, Kriegsgefangenen und Zivilisten zu entwickeln, folgten stets auf grausame Kriegserfahrungen. Enthemmte Gewalt einzuhegen, bleibt bis heute eine Herausforderung.« Anlässlich eines Doppeljubiläums der Genfer Konventionen im August 2024 erschien der zitierte bzw. vorgelesene Text in der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) in der Ausgabe »Genfer Konventionen« (74. Jahrgang, Ausgabe 30-32/2024), herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Text steht unter der Creative Commons Lizenz und darf unter Nennung der Herausgeberin und der jeweiligen Autor:innen zu nichtkommerziellen Zwecken weiterverbreitet werden. weiterlesen

Gabriel liest »Die Genfer Konventionen in der Praxis. Zur Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts« von Heike Krieger: »Das Dilemma, den Krieg als Wirklichkeit akzeptieren zu müssen, um seine Führung rechtlich beschränken zu können, hat für die Rechtsetzung komplexe Folgen. Die Weiterentwicklung des Völkerrechts bleibt immer auch ein Tauziehen um staatliche Spielräume.« Anlässlich eines Doppeljubiläums der Genfer Konventionen im August 2024 erschien der zitierte bzw. vorgelesene Text in der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) in der Ausgabe »Genfer Konventionen« (74. Jahrgang, Ausgabe 30-32/2024), herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Text steht unter der Creative Commons Lizenz und darf unter Nennung der Herausgeberin und der jeweiligen Autor:innen zu nichtkommerziellen Zwecken weiterverbreitet werden. weiterlesen

Martin liest »Editorial« von Johannes Piepenbrink. Anlässlich eines Doppeljubiläums der Genfer Konventionen im August 2024 erschien der zitierte bzw. vorgelesene Text in der Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) in der Ausgabe »Genfer Konventionen« (74. Jahrgang, Ausgabe 30-32/2024), herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Text steht unter der Creative Commons Lizenz und darf unter Nennung der Herausgeberin und der jeweiligen Autor:innen zu nichtkommerziellen Zwecken weiterverbreitet werden. weiterlesen

Im Rahmen des Willkommenstages des Münchner Roten Kreuzes hat Gabriel im dortigen Speakers Corner mit Lucretia Löscher gesprochen. Sie ist stellvertretende Vorsitzende im Kreisverband München und erzählt, wie sie zu ihrem Engagement im Roten Kreuz und zu ihrer Vorstandsrolle kam. Außerdem geht es um Rolle, Themen und Herausforderungen in einem ehrenamtlichen Vorstand, um Rahmenbedingungen für ehrenamtliche und berufliche Rotkreuzarbeit und die zeitliche Beanspruchung im Ehrenamt. Und Lucretia macht Mut für die Übernahme von Verantwortung im Roten Kreuz. weiterlesen

Am Rande einer Veranstaltung zum humanitären Völkerrecht in Stuttgart hat Gabriel Dr. Johannes Richert getroffen. Er war lange beruflich beim Roten Kreuz und zuletzt Stellvertreter des Generalsekretärs. Heute ist er ehrenamtlich Konventionsbeauftragter des Landesverbandes Brandenburg. Im Gespräch geht es um die Sonderstellung des Roten Kreuzes, die sich aus dem humanitären Völkerrecht und dem DRK-Gesetz ergibt und die es zu einer Organisation sui generis macht. Außerdem geht es um die Aufgaben und die Verantwortung, die sich aus der Sonderstellung ergeben und die besondere Bedeutung der Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Und es geht um die Rolle der Konventionsbeauftragten in der Organisation und wie sie die Sonderstellung vermitteln können und müssen. weiterlesen

In dieser Folge spricht Gabriel mit Manuela Schachtner über die neue Berufsfachschule für Pflege des Münchner Roten Kreuzes, die Manuela leitet. Es geht um den Gründungsprozess, die Berufsbilder in der Pflege, den Ablauf der Ausbildung und die Ausstattung der Schule. Außerdem geht es um die persönlichen Herausforderungen der Schüler:innen während der Ausbildung und wie die Schule sie individuell unterstützt. Zum Schluss sind die anstehenden inhaltlichen und räumlichen Veränderungen der Schule Thema. Das Gespräch ist im Speakers Corner des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes entstanden. weiterlesen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ist weltweit tätig, um Betroffenen von Konflikten und bewaffneter Gewalt Hilfe zu leisten sowie die Einhaltung und Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts zu fördern. Die Delegierten des IKRK koordinieren, organisieren und leisten Hilfe direkt vor Ort. Eine davon ist Stefanie Gartlacher, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in Charkiw arbeitet, der zweitgrößten Stadt der Ukraine im Osten des Landes nahe der Grenze zu Russland. Stefanie war im Podcast »Recht politisch« zu hören. Sie spricht darin über ihre Erfahrungen in der Demokratischen Republik Kongo, in Syrien, im Südsudan und eben in der Ukraine. Sie beschreibt konkrete Aufgaben wie die Besuche von Kriegsgefangen, die Überprüfung von Haftbedingungen und Gefängnissen sowie Familienzusammenführungen. Sie macht deutlich, warum gerade der Rotkreuz-Grundsatz der Neutralität für die Arbeit des IKRK von großer Bedeutung ist. Wir danken Ralph Janik, dass wir seine Podcastfolge hier ausspielen dürfen. Ralph ist Universitätslektor mit Schwerpunkt Völkerrecht, Menschenrechte und Recht des Welthandels. In seinem Podcast »Recht politisch« geht es um politische Entwicklungen, schwerpunktmäßig um Völkerrecht. Ihr findet seinen Podcast neben seinem Blog und weiteren interessanten Informationen unter ralphjanik.com weiterlesen

Für diese Folge nehmen wir euch mit nach Schorndorf. Schorndorf ist eine Stadt im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg circa 26 km östlich von Stuttgart. In Schorndorf fand am 17. Februar 2024 ein Barcamp des Deutschen Roten Kreuzes unter dem Motto »stabil.sozial.digital« statt. Rund 50 Rotkreuzler:innen sind der Einladung des Landesverbands Baden-Württemberg gefolgt. Gabriel Bücherl und Martin Krumsdorf waren ebenfalls eingeladen. Nicht nur, um aktiv an der Veranstaltung teilzunehmen, sondern auch um Lust auf Podcasts im Rotkreuz-Kontext zu machen. Vor Ort haben wir versucht, den Tag mit unseren Mikrofonen etwas einzufangen und wollen ihn nun mit dieser Folge Revue passieren lassen. weiterlesen

In dieser Folge sprechen wir mit Frank und Manuel, den Machern des Podcasts »Einsatzbereit - Der Katastrophenschutz-Podcast«. Beide sind auch im Roten Kreuz in Hamburg aktiv. Wir tauchen mit ihnen tief in die Welt des Katastrophenschutzes ein und beleuchten verschiedene Aspekte: von persönlichen Hintergründen über Aufgaben, Fähigkeiten, Rahmenbedingungen und der Zusammenarbeit mit anderen Katastrophenschutzorganisationen bis hin zu Fragen der Helfergleichstellung und Finanzierung. Anschließend geht es um ihren Podcast »Einsatzbereit«, ihre Motivation, das Konzept ihres Podcasts und ihre Ziele. Und sie erzählen uns, weshalb es ihnen ein Anliegen ist, mit ihrem Podcast auch über die Grenzen der Rotkreuz-Welt hinauszugehen. weiterlesen

Das Rote Kreuz in Erding betreibt ein Frauenhaus, einen Frauennotruf und eine Interventionsstelle. Gabriel und Martin haben Steffi und Danuta in Erding besucht und über diese Angebote gesprochen. Die Zahlen häuslicher Gewalt nehmen seit Jahren zu. Über 240.000 Menschen waren im Jahr 2022 in Deutschland von häuslicher Gewalt betroffen, vor allem Frauen. Die Zahlen häuslicher Gewalt dürften außerdem deutlich höher liegen, denn das waren nur die polizeilich erfassten Opfer. Zu Beginn klären wir Begriffe wie Gewalt, häusliche Gewalt, Misshandlung, Femizid und Misogynie. Dann geht es um die Istanbul-Konvention, die eigentlich Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt verhüten und bekämpfen soll. Wir erfahren, was Frauen selbst, aber auch Menschen im Umfeld der Opfer, tun können. Wer darf beim Frauennotruf anrufen? Wie sieht der Alltag im Frauenhaus aus? Wie viel Plätze gibt es? Inwiefern sind Kinder von häuslicher Gewalt betroffen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Polizei oder anderen Stellen? Wie werden die Angebote finanziert? Welche Rolle spielt das Ehrenamt bei den Angeboten? Welche die Therapie- und Besuchshunde? Wie verarbeiten die ehren- und hauptamtlichen Helferinnen ihre Erfahrungen? Diese und viele weitere Fragen klären wir im Gespräch. weiterlesen

In dieser Folge spricht Gabriel mit Cécilia Kampschulte und Jakob Müksch von der Netzwerkstelle Engagement des Landesverbandes Sachsen-Anhalt über ihr Projekt Anpacken zur Vermittlung von konkreten Kurzzeitengagements im Roten Kreuz in Sachsen-Anhalt. Es geht um das Sichtbarmachen von niedrigschwelligen ehrenamtlichen Engagementangeboten als Ergänzung und Unterstützung zu »klassischem Ehrenamt« über die Anpacken-Plattform und die Aktivitäten der Netzwerkstelle Engagement im Hintergrund, um die Kreisverbände in Sachsen-Anhalt bei professionellem Freiwilligenmanagement zu unterstützen. Es geht auch um die Vielfalt der angebotenen Engagementangebote. weiterlesen

In dieser Folge sprechen Martin und Gabriel mit Alinor und Chris vom DRK-Ortsverein Germersheim und Julia von der Bereitschaft Freimann des Münchner Roten Kreuzes über ihre Kooperationsprojekte mit den örtlichen Universitäten. Die CampusSanis in Germersheim bilden Student:innen in Erster Hilfe aus und setzen sie als zusätzliche Helfer:innen bei Sanitätsdiensten vor allem an der Uni ein. Julia bildet für die AstaSanis an der TU München Student:innen zu Sanitäter:innen aus und hat dazu sogar eine Lehrveranstaltung im Vorlesungsverzeichnis etabliert. Wir sprechen darüber, welche Ziele die Projekte verfolgen, wie alles begann und welche Erfahrungen sie mit den Kooperationen gemacht haben. weiterlesen

In dieser Folge »Spielst du noch oder lernst du schon? Planspiel zum humanitären Völkerrecht« spricht Gabriel mit Chrissy und Melina vom Jugendrotkreuz des Badischen Roten Kreuzes über ihre Erfahrung in der ehrenamtlichen Projektgruppe, die in 2 Jahren Arbeit ein umfangreiches Planspiel zur Verhandlung einer fiktiven 5. Genfer Konvention zu autonomen Waffensystemen und digitaler Kriegsführung konzipiert hat. Sie sprechen über die Ziele und Inhalte des Planspiels, den Ablauf und das öffentlich verfügbare Materialpaket dazu. Außerdem geht es um die Erfahrungen, die die beiden beim Durchführen des Planspiels gesammelt haben. weiterlesen

Pünktlich zum 5. Podcastjubiläum haben Martin und Gabriel alle bisherigen Gäst:innen zu einer Live-Folge eingeladen. Björn, Franz und Marc haben die Gelegenheit zum Call-in genutzt und erzählt, was sich in ihrer Rotkreuzarbeit getan hat. Außerdem gabs jede Menge Jubiläumswünsche und von Björn auch ein tolles Audio-Geschenk (Gäste-Jingles!), das in künftigen Folgen zu hören sein wird. Martin und Gabriel haben sich außerdem zu Feedback, Reichweite und Gäst:innen , die Anfänge des Podcasts und die Entwicklung des technischen Setups ausgetauscht und Einblicke hinter die Podcast-Fassade gewährt. Außerdem gab es jede Menge Verweise auf bisherige Folgen und immer wieder Auflockerung durch creative-commons-Musik, wie sich das für eine Live-Sendung gehört. Eine schöne Folge zu einem schönen Jubiläum. Auf die nächsten 5 Jahre! weiterlesen

Seit 1999 findet in den Sommermonaten die Münchner Blade Night statt. Tausende Inline-Skater fahren Montagabends auf von der Polizei gesperrten Straßen durch München. Seit Anfang dabei sind auch ehrenamtliche Helfer:innen des Roten Kreuzes. Sie helfen bei gesundheitlichen Notfällen und entlasten damit den Rettungsdienst und die Krankenhäuser. Die Herausforderung dieses Einsatzes ist, dass die Veranstaltung sich auf einem Rundweg durch die gesamte Stadt bewegt und nicht nur an einem Ort stattfindet. Das Rote Kreuz begleitet die Veranstaltung daher mit Autos und Motorrädern, die im Zug mitfahren. Doch noch näher am Geschehen sind die Sani-Skater, also Sanitäter:innen, die selbst auf Inlineskates mitfahren. Felix Kelm und Markus Rösch sind zwei davon. Mit ihnen spreche ich über die Geschichte der Sani-Skater, die Vorteile gegenüber anderen Einsatzeinheiten, typische Einsätze für Sani-Skater, weitere Inlineskate-Veranstaltungen außerhalb Münchens und ihre Motivation da mitzumachen. Und wir sprechen auch darüber, wie Sani-Skater ausgebildet und ausgerüstet werden. weiterlesen

Das Münchner Jugendrotkreuz hat zahlreiche Kooperationen mit und Angebote für Schulen im Stadt- und Landkreis. Oft wird das alles einfach unter dem Begriff Schularbeit zusammengefasst. Moritz Oberwallner stellt uns in dieser Folge das umfangreiche Angebot vor. Er ist im Kreisausschuss des Münchner Jugendrotkreuzes aktiv und kann deswegen die wesentlichen Fragen gut beantworten: Welche Angebote gibt es für Grund- und weiterführende Schulen in München konkret? Ab welchem Alter können Kinder überhaupt Erste Hilfe leisten? Wie bringt man ihnen das bei? Was bedeuten die Begriffe »Trau dich«, »Juniorhelfer«, »Juniorhelfer Plus« und »Schulsanitätsdienst«? Wie kann man im Schulsanitätsdienst mitwirken? Was macht das Jugendrotkreuz anders als andere Anbieter? Welchen Stellenwert hat Schularbeit im Jugendrotkreuz für Vernetzung und Nachwuchsgewinnung? Welche Auswirkungen haben Ganztagsschulen auf die Schularbeit? Das Gespräch mit Moritz fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April 2023 statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen. weiterlesen

Dieses mal könnt ihr Sofia auf ihrer faszinierenden Reise durch die Welt der Jugendrotkreuz-Wettbewerbe begleiten. Die Wettbewerbe im Jugendrotkreuz finden jedes Jahr statt. Sie finden von der Kreisebene über die Bezirks- und Landesebene bis hin zur Bundesebene statt. Genau diesen Weg ist Sofia mit ihrer Gruppe im Jahr 2022 gegangen und hat beim Bundeswettbewerb in der Gesamtwertung den dritten Platz geholt. Erfahrt warum Sofia und ihre Gruppe, die »Gummibärenbande«, 2022 an den Wettbewerben teilnahmen und wie diese Erfahrung ihr Leben prägte. Taucht ein in die Herausforderungen, die Stationen und die emotionalen Höhenflüge dieses außergewöhnlichen Jahres. Entdeckt, wie die Wettbewerbe im Jugendrotkreuz nicht nur Fähigkeiten schärfen, sondern auch Gemeinschaft und Selbstvertrauen stärken. Lasst euch von Sofias Erzählung inspirieren und gewinnt Einblicke in die Balance zwischen Wettbewerbsgeist und solidarischen Werten im Jugendrotkreuz. Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April 2023 statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen. weiterlesen

Heute hört ihr ein spannendes Gespräch mit Mirko Schröder, einem langjährigen Mitglied der Wasserwacht, der uns von seinen Erfahrungen in der Jugendarbeit erzählen wird. Im Bayerischen Roten Kreuz findet, anders als in anderen Landesverbänden des Roten Kreuzes, Jugendarbeit auch unabhängig vom Jugendrotkreuz statt. So gibt es in den Bereitschaften die Bereitschaftsjugend oder in der Wasserwacht die Wasserwacht-Jugend. Mirko engagiert sich schon seit geraumer Zeit bei der Wasserwacht und hat dort vielfältige Aufgaben übernommen. Doch seine Leidenschaft gilt insbesondere der Jugendarbeit, da er darin auch die Zukunft und das Überleben der Wasserwacht vor Ort sieht. Vor kurzem ist er in die Ortsgruppe Lerchenau im Norden von München gewechselt, wo noch Aufbauarbeit zu leisten ist. In unserem Gespräch frage ich Mirko nach seinen Erfahrungen in der Jugendarbeit und welche Rolle und Verantwortung Jugendgruppenleiter:innen dabei haben. Außerdem will ich wissen, welche Inhalte in der Jugendarbeit bei der Wasserwacht vermittelt werden und wie deutlich die Kinder spüren, dass sie Teil des Roten Kreuzes sind. Da Mirko schon lange in der Jugendarbeit tätig ist, interessiert mich auch, ob sich etwas verändert hat, sowohl bei den Jugendgruppenleitern, den Kindern als auch den Eltern. Ich frage ihn auch: Was wird aus den Jugendlichen, wenn sie erwachsen werden? Und: Bleiben sie Rotkreuzler:innen? Außerdem will ich erfahren, welche wichtigen Kompetenzen die Jugendlichen durch ihre Teilnahme an der Jugendarbeit beim Roten Kreuz erlangen und wie sich die Jugendarbeit bei der Wasserwacht von der in den Bereitschaften oder im Jugendrotkreuz unterscheidet. Und nicht zuletzt: Wie sieht es im Vergleich zur Jugendarbeit anderer Organisationen aus, zum Beispiel im Bund der Deutschen Katholischen Jugend? Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April 2023 statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen. weiterlesen

In dieser Folge geht es um die Servicestelle Ehrenamt (SSEA) als wichtiges Konzept im Roten Kreuz, um Unterstützung für und Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt möglichst professionell zu organisieren. Gabriel spricht darüber mit Tanja Knopp und Helena Tenambergen aus dem Landesverband Westfalen-Lippe, die intensiv über die berufliche und ehrenamtliche Perspektive auf die Servicestelle Ehrenamt sprechen und am Beispiel ihrer Servicestelle auf Landesverbandsebene die Historie, Entwicklung und die heutigen Aufgaben und den Stellenwert einer solchen Struktur beschreiben. Dabei geht es auch um das intensive gemeinsame Gestalten von Haupt- und Ehrenamt, die transparente Kommunikation untereinander und den zugehörigen Medienmix, die Haltung zueinander und die verteilten Rollen. Es geht aber auch um gemeinsame Projekte als Dienstleister und Vordenker für die Kreisverbände und die Freude an der gemeinsamen Arbeit im Roten Kreuz. Auch die Grenzen und die Abgrenzung in der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt spielen eine Rolle im Gespräch. weiterlesen

Diesmal ist Harris Hamdan zu Gast. Der 26-jährige Physikstudent lebt seit ca. 4 Jahren in München und engagiert sich seit einem Jahr im Münchner Roten Kreuz. Er wollte eigentlich bei der Flutkatastrophe im Ahrtal helfen und ist einem entsprechenden Aufruf gefolgt. Nun ist er aber in einem ganz anderen Bereich des Roten Kreuzes gelandet: Er engagiert sich im Projekt »Küchengespräche« und organisiert aus dem Ehrenamt eine junge internationale Gruppe, die regelmäßig im Alten- und Servicezentrum Altstadt-Lehel in der Christophstraße für die Besucher:innen kocht. Dabei schlägt jedes Mal eine Person ein Gericht aus ihrer Heimat vor, das sie dann gemeinsam kochen und beim Essen mit den Besucher:innen ins Gespräch kommen. Die Gruppe ist sehr international, besteht aus Expats, Geflüchteten und Menschen mit anderen Migrationserfahrungen. Sie haben sich auf Englisch als Arbeitssprache geeinigt, freuen sich aber, dass sie mit den Besucher:innen Deutsch sprechen können. Die rund 20 Senior:innen und 45 Ehrenamtlichen verwirklichen damit ein Ziel der Münchner Alten- und Service-Zentren, denn interkulturelle und kulturspezifische Angebote für Migrant:innen sowie generationsübergreifende Veranstaltungen gehören zum Angebot der Alten- und Service-Zentren. Das Gespräch fand im Rahmen des Willkommenstags des Münchner Roten Kreuzes am 22. April statt. Alle neuen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitglieder bzw. Beschäftigten haben beim Willkommenstag die Möglichkeit, zahlreiche und vielfältige Bereiche des Münchner Roten Kreuzes kennenzulernen. weiterlesen

In dieser Folge spreche ich gemeinsam mit Gabriel Bücherl mit zwei Mitgliedern des ehrenamtlichen Präsidiums des Landesverbandes Westfalen-Lippe. Nilgün Özel ist dort Vizepräsidentin, Uwe Devrient ist Landesarzt. Uwe gab den Impuls zur Formulierung der 11 Thesen zum Ehrenamt im Roten Kreuz Westfalen-Lippe, Nilgün hat in der Arbeitsgruppe zur Thesenentwicklung mitgewirkt. Unter dem Titel »Ehrenamt - Ehrenmensch« sind die Thesen veröffentlicht worden, die wir im Gespräch einzeln besprechen und erschließen. Darin geht es unter anderem um die besondere Verantwortung des ehrenamtlichen Managements im Roten Kreuz, aber auch um Digitalisierung, Kulturwandel und sogar Spaß im ehrenamtlichen Engagement. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt im Roten Kreuz und die entsprechenden Unterstützungsstrukturen. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es dann um den Sozialhilfefonds für benachteiligte Kinder, den Nilgün gemeinsam mit anderen unter dem Dach des Roten Kreuzes in Westfalen-Lippe gegründet hat. Aus dem Fonds werden Projekte zur gesellschaftlichen Teilhabe gefördert und damit Hilfe nach dem Maß der Not geleistet. weiterlesen

In dieser Folge geht es um Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Das klingt etwas sperrig, ist aber eine wichtige Aufgabe, die auch Rotkreuzhelfer:innen im ganzen Land wahrnehmen. Es geht um Erste Hilfe für die Psyche und psychosoziale Akuthilfe nach belastenden oder traumatisierenden Unfällen, Notfällen und Katastrophen. Für unverletzt Beteiligte, Angehörige, aber auch für Einsatzkräfte. Tim Saborowski ist seit über 20 Jahren ehrenamtlich in diesem Bereich aktiv und aktuell Fachdienstleiter PSNV im Kreisverband Amberg-Sulzbach. Am Anfang reden wir darüber, seit wann es Psychosoziale Notfallversorgung gibt und warum es das braucht. Dann geht es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Hilfe für Betroffene, der Hilfe für Einsatzkräfte und der verschiedenen Anbieter in diesem Bereich. Wir klären auch die Begriffe PSNV-E, PSNV-B, Krisenintervention und Notfallseelsorge. Was sind typische Anlässe für einen PSNV-Einsatz? Wie läuft so ein Einsatz ab und wie lange dauert er? Wie reagieren die Betroffenen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst? Welche Angebote gibt es für Einsatzkräfte? Gibt es eine Verschwiegenheitspflicht? Welche Voraussetzungen muss man erfüllen und welche Ausbildungen absolvieren, wenn man selbst PSNV-Helfer:in werden will? Diese und viele weitere Fragen besprechen wir und werfen auch einen Blick auf Tims persönliche Erfahrungen. Triggerwarnung: Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, geht es in dieser Folge auch um Tod und Trauer. Außerdem werden auch Eindrücke und Situationen geschildert, die als belastend und traumatisierend wahrgenommen werden können. Wenn ihr euch diesem Risiko nicht aussetzen möchtet, solltet ihr diese Folge lieber auslassen. weiterlesen

Im Juli 2021 kam es in mehreren Regionen Deutschlands zu Starkregen. Diese Regenmassen verursachten starke Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und hier der Landkreis Ahrweiler. Viele Rotkreuzhelfer:innen aus ganz Deutschland waren damals im Hochwassereinsatz. Sie haben unter anderem Schlafplätze aufgebaut, den örtlichen Rettungsdienst unterstützt, Trinkwasser geliefert und tausende Mahlzeiten zubereitet und ausgegeben. In der Folge »Flutkatastrophe« haben wir verschiedene Perspektiven von Rotkreuzler:innen eingefangen. So weit so typisch für das Rote Kreuz. In dieser Folge geht es um eine Aufgabe, die wahrscheinlich nicht viele sofort mit dem Roten Kreuz verbinden: Das Rote Kreuz hat im Landkreis Ahrweiler temporäre Kläranlagen aufgebaut. Zu Gast ist diesmal Dipl-Ing. chem. M. Kurt Saygin. Er ist Experte für Wasseraufbereitung und hat diese temporären Kläranlagen erfunden. Mit ihm klären wir unter anderem folgende Fragen: Warum braucht es überhaupt Kläranlagen? Wie funktionieren Kläranlagen? Was sind die Besonderheiten seiner temporären Kläranlagen? Warum baute und betrieb das Rote Kreuz diese Anlagen? Was hat das mit der Auslandsarbeit des Roten Kreuzes zu tun? Warum sind die temporären Kläranlagen noch heute im Betrieb? weiterlesen